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Darkroom – Daniela Hartmann – Dietmar Schneider
Malerei & Installation

Vernissage Samstag, 17.09.2016, 20:00 Uhr

Karlstraße 26, 58135 Hagen-Haspe

Montag 19.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Dienstag 20.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch 21.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Donnerstag 22.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Freitag 23.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Samstag 24.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr
Montag 26.09.2016 18:00 – 20:00 Uhr

Finissage Dienstag, 27.09.2016 18:00-22:00 Uhr

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Die Idee in einem Darkroom zu arbeiten hat etwas Herausforderndes und gleichzeitig Freies.
Was passiert, wer setzt welche Gedanken um? Gibt es ein gegenseitiges Fortführen oder zerstören?
Was sieht man, wenn man nichts sieht?

Geheimnisvoll – vielseitig – zweideutig – sexuell – politisch
„ Für mich ist der Gedanke im Darkroom zu arbeiten und die Gedanken, die im Raum entstehen
umzusetzen, seit mehreren Jahren gereift. Mich persönlich haben immer die Möglichkeiten interessiert, die ein Darkroom bietet. Unkompliziert, in einem abgeschlossenen Raum zu arbeiten, unkompliziert zu denken, zu sein und insbesondere auch Gefühle auszuleben. Natürlich werden wir ständig durch die Medien bombardiert. Hier, in einem isolierten, geschlossenen Raum hatte ich die Ruhe das umzusetzen, was an Gedanken in der Stille und der Dunkelheit aufkam. Begonnene Ideen wurden Tage später weitergeführt.
Ein Darkroom ist nichts anderes als eine große Orgie, Malerei, Performance, bei der jeder das tun kann, was er möchte.
Und wie das Wort „Darkroom“ zweifelsfrei vermuten lässt, ist ein elementarer
Bestandteil tatsächlich Arbeit unter Abwesenheit von Licht.“
Dietmar Schneider
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„Die Vorstellung und Umsetzung in einem Darkroom zu arbeiten kam für mich einem Sprung ins kalte Wasser gleich. Eine absolut neue Erfahrung, Möglichkeit und auch Herausforderung, der ich neugierig und zunächst auch etwas befangen gegenüber stand. Das erste Gemeinschaftsprojekt für mich – und das auch noch im Dunkeln, ohne Absprachen, ohne einander näher zu kennen, doch mit dem Bewusstsein, dass es sicher mehr oder auch tiefer sein wird als eine Herumschmiererei im Dunkeln. Ein sich lösen von optischen Einflüssen, dem eigenen, kritischen Blick.
Eine neue Erfahrung auf dem Weg, ganz bei sich zu sein. Ohne äussere Einflüsse, die vielleicht nicht selten einfach auch halt- und rahmengebend, pinsel,- gedanken,- umsetzungsführend sind.
Wie fange ich an? Malen wir zusammen oder jeder für sich? Was kommt ans Licht?
Die Unsicherheit, Befangenheit in der absoluten Entfaltungsfreiheit, begonnen in einer kleinen Ecke des Raumes, entwickelte sich nach und nach zu Raumergreifenderem. Die existenziellen Fragen – was führt meine Hand wenn ich nichts sehe, was stelle ich dar, was setze ich um, wird es ein gemeinschaftliches Nebeneinander, Umeinanderherumarbeiten oder darf es kollidieren – lösten sich nach und nach in der Bewegung auf.
Der Respekt vor Idee und Umsetzung des Anderen blieb.
Ist unser Tun und Handeln, unser Sein und Denken, Wollen und Dürfen geprägt von dem „Aussen“ um uns herum?
Ein dunkler Raum, in dem man nichts weiter auffindet als sich selbst.
Als das „Innen und Aussen“. Darkroom? Im Grunde auch verdammt Licht“
Daniela Hartmann
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Was kommt ans Licht?
Angefangen als kurzer Austausch, ein Wortwechsel bei einem Glas Bier in einer Kneipe, über gemeinschaftliches Bauen von Rahmen und Auslegen aller 4 Wände des Darkrooms mit Leinwand, bis schlussendlich nach 2 Monaten des „Eintauchens“ in diesen dunklen Raum, mit allen Sinnen außer dem, des Sehens …
… Das Projekt Darkroom hat zweifelsohne Spuren hinterlassen. Ein Auseinandersetzen, Einen Gedankenprozess.
Bis Heute. Ein Wieder und Wieder aufgreifen dieser Thematik, dieser Ideen und Möglichkeiten.

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Nr.1nr.7nr.15Werkgruppe 3 Heilige Mutter Maria 1 Lithografi